Rechtliche Fragen

Fahrtenbuch

Das mobito Fahrtenbuch wurde speziell zur Dokumentation gegenüber dem Finanzamt entwickelt. Das zeitaufwendige Erstellen handgeschriebener Fahrtenbücher ist für Sie somit Vergangenheit. Das Fahrtenbuch umfasst alle Fahrten, die aus Anlass einer Dienstreise mit dem eigenen Kraftfahrzeug zurückgelegt werden. Es dient nicht nur als Nachweis für Fahrtkostenansprüche an die Arbeitgeberin/den Arbeitgeber, sondern auch als Nachweis gegenüber der Finanzverwaltung — oder auch nur zu Ihrer persönlichen Dokumentation.
Das Fahrtenbuch muss Folgendes enthalten, damit es vom Finanzamt anerkannt wird:

  • Aufzeichnung aller Fahrten im Zuge der Dienstreise sowie auch private Fahrten
    Bei mobito können Sie zwischen privaten und beruflichen Fahrten unterscheiden!
  • Aufzeichnung von Datum, Ausgangs- und Zielpunkt, evtl. Zwischenziel(e), Zweck der Fahrt, gefahrene Kilometer
    Das alles können Sie mit mobito erfassen. Bei privaten Fahrten mit dem Kraftfahrzeug ist es nicht notwendig, einen Zweck im Fahrtenbuch anzuführen.
  • Das Fahrtenbuch sollte fortlaufend und übersichtlich gestaltet sein. Je genauer die Aufzeichnungen sind, umso glaubwürdiger ist das Fahrtenbuch.
    mobito führt Ihr Fahrtenbuch fortlaufend. D.h. Sie können nur den letzten Eintrag überschreiben. Sollten Sie dieses für vorhergehende Fahrten wollen, dann weist er diese als gelöschte Einträge aus. Damit sind die Kriterien eines „fortlaufenden” Fahrtenbuch erfüllt.
    Fortlaufend bedeutet auch, dass Sie am nächsten Tag vom selben Ort starten, den Sie zuvor als Endpunkt angegeben haben.

Auch für die Dokumentation des „halben Sachbezugs” bei Dienstwägen ist mobito ideal.
Hinweis dazu:

  • Die monatliche Höchstgrenze für den Sachbezug für die PKW-Privatnutzung beträgt 2015
    € 720,00. Liegt die Privatnutzung nachweislich unter 500 km pro Monat (jährlich 6.000 km), ist ein Höchstbetrag von € 360,00 anzusetzen (halber Sachbezug).
  • Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sind private Fahrten.
  • Geben Sie bei langen Strecken ein Zwischenziel an, damit für das Finanzamt auch die Fahrstrecke = km-Anzahl nachvollzogen werden kann.

Ein PDF-Ausdruck steht für Sie im Web zur Verfügung mit Aufschlüsselung aller relevanter Informationen für Sie und das Finanzamt.

Fahrzeug gemeinsam nutzen

Gemeinsame Vereinbarung treffen

Bei co.mobil wird ein Fahrzeug oder Zubehör von mehreren Personen genutzt. Üblicherweise steht ein Fahrzeug im Eigentum einer Person (Alleineigentum). Sind mehrere Personen Eigentümer des Fahrzeuges oder Zubehör, liegt Miteigentum vor. Die Rechte und Pflichten der Miteigentümer bestimmen sich nach dem Verhältnis der Anteile.
Miteigentum kann u.a. durch Vertrag entstehen. Daher gibt es auf mobito eine co.mobil Mustervereinbarung, die Privatpersonen unterstützt, die ein Fahrzeug oder Zubehör gemeinsam anschaffen und nutzen möchten. Wichtig ist, dass alle beteiligten Personen jeweils eine Vereinbarung mit der Unterschrift aller anderen Miteigentümer erhalten.

Wer ist Fahrzeugbesitzer ?

Fahrzeugbesitzer kann eine Person sein, dem das Fahrzeug gehört und der dieses lediglich anderen Personen zur Nutzung zur Verfügung stellt oder mehrere Personen, die ein Miteigentum begründet haben. Wichtig ist dies für weitere Fragen z.B. im Bereich der Haftpflichtversicherung, Zulassung, Strafzettel und auch Nachbestellen von Autoschlüssel.
Fahrzeugschlüssel: der Fahrzeugbesitzer kann sich beliebig viele Schlüssel nachbestellen: bei älteren Fahrzeugen ohne Funksystem und Transponder für die Wegfahrsperre direkt bei vielen Schlüsseldiensten. Für moderne Fahrzeuge mit Funk und Transponder ist die Nachbestellung über die Markenwerkstätte erforderlich. Der neue Schlüssel wird in der Werkstätte dann mit dem Fahrzeug synchronisiert. Achtung auf die Kosten! Diese Schlüssel sind in der Regel teuer.
Wenn alle beteiligten Personen Miteigentümer des Fahrzeuges sind, so kann jeder als Fahrzeughalter und Zulassungsbesitzer in den Fahrzeugpapieren eingetragen werden. So treffen alle Miteigentümer die gleichen Rechte und Pflichten. Achtung: dies trifft auch bei „Strafzettel” zu. Über eine Reservierung der Fahrt auf co.mobil können Sie jedoch nachvollziehen, wer tatsächlich die Strafe zu zahlen hat.
Auch wenn mehrere Personen Miteigentümer sind, ist es derzeit Praxis von Gemeinden bzw. Magistraten nur ein „Parkpickerl” für einen Fahrzeugstandort auszugeben das ein dauerhaftes Parken in Kurzparkzonen gestattet. D.h. alle Miteigentümer müssen sich auf den Fahrzeugstandort in einem Bezirk einigen und hier das „Parkpickerl” beantragen.

Versicherungsfragen: Haftpflicht

Wenn Sie ein Auto gemeinsam nutzen möchten: Fragen Sie auf jeden Fall bei ihrer Haftpflichtversicherung nach, ob dies möglich ist. Insbesondere wenn sie gemeinsame Miteigentümer sind, sollte dies mit Ihrer Haftpflichtversicherung abgeklärt werden.
Prinzipiell deckt die Haftpflichtversicherung auch Schäden, die ein anderer Nutzer des Fahrzeuges verursacht. Jedoch ist es empfehlenswert, vor einer gemeinsamen Nutzung des Fahrzeuges unbedingt die Versicherungsbedingungen zu prüfen: Dürfen andere Personen mit dem Auto fahren? Wurde ein Nutzerrabatt vereinbart?
Auch sollten Sie in der Gruppe klären, wie mit einem verursachten Malus umgegangen wird: Wer trägt die Mehrkosten der Versicherung?
Eine Kaskoversicherung ist für das gemeinsame Nutzen eines Fahrzeuges je nach Alter des Fahrzeuges jedenfalls empfehlenswert.

Zusätzlich rechtlich zu beachten

Dienstfahrzeug
Ohne Zusatzvereinbarung mit dem Arbeitgeber gilt grundsätzlich, dass nur der betreffende Arbeitnehmer berechtigt ist, das Fahrzeug zu lenken.

Keine gewerbliche Nutzung erlaubt
Passen Sie bei den Kosten auf! Es dürfen nur die tatsächlich anfallenden Fahrzeugkosten innerhalb der Gruppe verrechnet werden (hier unterstützt Sie mobito mit den Tools), anderenfalls kann eine Gewinnerzielungsabsicht und damit Gewerbsmäßigkeit unterstellt werden — ein Ausschlussgrund für eine private Haftpflichtversicherung, d.h. sie greift nicht im Falle des Falles.